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Gegründet wurde
die MWA bereits 1926 von Wilhelm Albrecht in
Berlin-Tempelhof. Ab etwa 1930 arbeitete die „Mechanische
Werkstatt Albrecht“ als ein führender Hersteller für
Radio-Komponenten. Schon kurz darauf, im Jahre 1936, zog
diese in den Stadtteil Berlin-Neukölln. Nach einem kurzen
Ausfall war die MWA 1945 zunächst nur für Reparaturarbeiten,
dann zur Herstellung von Tabakschneidemaschinen und
Ölpressen zuständig. Im September 1948 begann die Firma mit
dem Bau des 4-Kanal Mischpultes. Zur gleichen Zeit, von Juni
1948 bist Oktober 1949, entwickelte das Unternehmen einen
8-Kanal Mischpult. Zudem wurde im März 1950 die erste
speziell entwickelte Magnetfilmkamera der Welt
herausgebracht. Auch war W. Albrecht der erste Hersteller,
der die Problematik des synchronen Filmtones in einem
Magnetfilm-Gerät produktionsreif entwickelt hatte. Er
schaffte es noch im Jahr 1951 vor Siemens-Klangfilm eine
„Magnetocord“ Maschine herauszubringen.
1956 wurde die Firma MWA in eine GmbH umgewandelt.
Diese zog im Jahre 1962 ein weiteres Mal innerhalb des
Stadtteils Neukölln um.
Zwei Jahre später wurde der „MB 31“, eine speziell für die
Anwendung im Fernsehen geeignete Variante des
Magnetton-Bandspielers MB 2, entwickelt. Der „PB 41-16“,
Projektions-Bandspieler zur Direktprojektion von Bildfilm 16
mm mit SYNTRONIC A Antrieb GTC Holoscope wurde 1975
entwickelt, sechs Jahre später der „PB 51-16“,
Projektions-Laufwerk 16 mm SYNTRONIC M Capstanantrieb GTC
Holoscope.
Der Magnetton-Bandspieler „MB 42“ mit teilweise digitaler
CMOS- Antriebssteuerung SYNTRONIC B kam 1978 auf den Markt.
Schon zwei Jahre später wurde eines der wichtigsten
Produkte, der „MB 51“, vorgestellt. Es handelt sich um ein
synchronisierbares Gerät zum Aufnehmen und Abspielen von
Filmton. Dieses Gerät wurde weltweit fast 2.500 Mal
verkauft. Im Jahre 1983 veröffentlichte die MWA den „PB
51-35“ mit einem 35 mm Projektions-Laufwerk, welcher ein
kombiniertes Projektions-Laufwerk (16 und 35 mm) und eine
austauschbare Holoscope- Einheit besitzt.
Aufgrund mangelnder Unternehmensnachfolge und
Zukunftsperspektive musste die Firma Wilhelm Albrecht
Studiogeräte GmbH im Jahre 2002 einen Insolvenzantrag
stellen.
Das Inventar wurde in Form eines Asset Deals durch die
jetzigen Geschäftsführer übernommen und neu aufgestellt.
Heute ist die MWA Nova GmbH ein erfolgreiches,
forschungsintensives, mittelständiges Unternehmen mit
Hauptsitz in Berlin-Charlottenburg. Das Unternehmen
entwickelt, produziert, verkauft und repariert Geräte für
die professionelle Film- Audio- und Videotechnik. Die
hochwertigen Produkte werden in Eigenregie handgefertigt. Zu
den Geräten gehört z.B. eine Laser-Lichtton-Kamera, welche
als einzige Maschine digitalen Ton auf einen Film
aufzeichnen kann. Der „flashscan 8“, welcher zur
Digitalisierung von 8mm, Super 8mm Filmen sowie 9,5mm Filmen
eingesetzt wird, gehört ebenfalls zu den erfolgreichen
Produkten. Des Weiteren entwickelte die MWA Nova GmbH den „flashtransfer“,
den „flashtransfer vario“ und den „flashscan HD“. Ausserdem
führt die Firma auch Fremdprodukte wie z.B. den „Golden Eye
II“, welcher 16 und 35 mm Filme scannen kann. Ein weiteres
Fremdprodukt stellt der „nucoda“ dar. Dieser dient zur
Bearbeitung von digitalem Filmmaterial |